Was bringt Outsourcing wirklich?
April 14, 2006
[hw] Outsourcing saves less than claimed. Das behaupted jedenfalls eine Reuters-Nachricht vom Tage: "AMSTERDAM (Reuters) – Outsourcing of information technology and business services delivers average cost savings of 15 percent, a survey found on Thursday, disproving market claims that outsourcing can reduce costs by over 60 percent." Die realen Ersparnisse bewegten sich dagegen zwischen 10 und 39 Prozent, im Durchschnitt also bei 15 Prozent. Folgende Schlußfolgerung müsse demnach gezogen werden: Wenn Vorteile durch Outsourcing gewonnen werden können, müssten auf jeden Fall die Kosten für Vertragsgestaltung und Implementierung abgezogen werden.
The Universal Server
April 14, 2006
[hw] (1)Immer wieder als Gerücht unterwegs, immer wieder abgeleugnet: IBM gibt die vier (fünf) bestehenden Serverlinien auf, die zunehmend die Anwender verwirren. Nur Altanwender sind einigermaßen glücklich, weil sie ihre Investitionen nicht endgültig verfliegen sehen.
(2) IBM unterstützt, immer noch, die xSeries, Server auf Intel/Windows Linux-Basis, die iSeries (proprietär, ex AS/400 mit eigenem Betriebssystem und vielen Uralt-Anwendungen), die pSeries (proprietär, Unix-basiert mit eigenem Betriebssystem AIX), schließlich die zSeries (proprietär, Mainframe mit eigenem Betriebssystem und vielen Uralt-Anwendungen). Die fünfte Server-Schiene heißt Linux und läuft auf allen vier bisher genannten Hardware-Plattformen.
(3) Die Hardware-Komponenten sind größenteils schon vereinheitlicht worden und immer mehr Errungenschaften wie Partitionierung oder Virtualisierung werden von oben (zSeries) nach unten (xSeries) weitergereicht, so daß die Basis für einen einzigen Server, der dann verschiedene Sprachen (Betriebssysteme) spricht, langsam fertig sein sollte.
(4) Dennoch, die Firma, die schon viele Technologien über Nacht aufgegeben oder verkauft hat (zuletzt die PC- und Notebooksparte an den chinesischen Konzern Lenovo), ziert sich.
(5) Der Universal Server steht noch immer aus, während zum Beispiel gemeinsame Dateiformate spätestens mit PDF und XML fast überall Einzug gehalten haben.
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